CBD – ein wirksames Mittel gegen Herzrasen?

Du schreckst mitten in der Nacht auf und dein Herz rast ohne erkennbaren Grund? Unterwegs mit Freunden, musst du dich kurz setzen, weil der wichtigste Muskel deines Körpers wie wild zu schlagen anfängt? Wer Herzrasen miterlebt hat, weiß um das beunruhigend Gefühl, das selbst nach der Attacke bleibt. Herzrasen ist eine ernstzunehmende Krankheit und sollte dringend behandelt werden.

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CBD Herzrasen

Wir haben uns auf die Suche nach Lösungen gemacht und sind dabei auf interessante Erkenntnisse gestoßen. Wie CBD bei Herzrasen helfen kann erfährst du in diesem Artikel. Außerdem lernst du, wie CBD auch schon vorbeugend bei Menschen mit Herzproblemen helfen kann! Hintergrundinformationen und Produktempfehlungen sind ebenfalls am Ende des Artikels zu finden.

Wir hoffen auch dir, mit deinem Problem helfen zu können.

Welche Rolle spielt CBD?

CBD ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Üblicherweise wird es in Öl Form zur Linderung einer Vielfalt an Symptomen genutzt. Das Cannabinoid wird schon seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet und erlebt in letzter Zeit wieder einen enormen Aufschwung. Grund genug für zahlreiche Wissenschaftler sich mit dem Thema wieder näher zu befassen.

So beschäftigen sie sich auch mit dem Thema Tachykardie oder zu Deutsch Herzrasen, welches zusammen mit der Bradykardie (Verlangsamung des Herzschlages) das Krankheitsbild der Dysrhythmie bildet. Keine Sorge, wir hören gleich wieder auf mit Fachwörtern um uns zu werfen.

Nur Eines noch: Hauptauslöser für einen unregelmäßigen Herzschlag ist die sogenannte Ischämie. Darunter versteht man eine verminderte Blutzufuhr zum Herzen. Betroffene leiden bei Herzrasen neben Herzklopfen auch unter Kurzatmigkeit, Brustschmerzen und einer gewissen Benommenheit.

Um nun zu verstehen wie CBD bei Herzrasen helfen kann, müssen wir an dieser Stelle auch noch auf das Endocannabinoidsystem des Körpers eingehen. Den der Mensch produziert Cannabinoide auch von Haus aus. Sie beeinflussen bestimmte Rezeptoren im Körper die bestimmte Körperfunktionen steuern.

Im speziellen sprechen wir von den CB1-Rezeptoren die vorwiegend im Gehirn und dem zentralen Nervensystem vorkommen und den CB2-Rezeptoren, die man im ganzen Organismus findet. Die CB1-Rezeptoren regulieren dabei unter anderem die Herzfrequenz. CBD aktiviert beziehungsweise deaktiviert diese, um den die Herzfrequenz wieder auf ein normales Level zu senken.

Leider schwächt dieser Vorgang gleichzeitig auch das Herz-Kreislauf-System. Doch auch hier greift CBD ein und stimuliert die CB2-Rezeptoren, die wiederum Entzündungen hemmt und das Herz-Kreislauf-System damit schont.

Studien belegen, dass CBD einen durch Ischämie verursachten unregelmäßigen Herzschlag in den Herzkammern reguliert 1)Walsh S. et al, Acute administration of cannabidiol in vivo suppresses ischaemia-induced cardiac arrhythmias and reduces infarct size when given at reperfusion. 2010.

Aber CBD hilft nicht nur während und nach einer Herzrhythmusstörung. Auch eine vorbeugende Wirkung ist wissenschaftlich untersucht. Demnach mindert CBD die Größe des Infarktes, wenn es bereits vor der Attacke eingenommen wurde.

Auch weitverbreitete Auslöser wie Stress und Angstzustände werden gelindert 2)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019. Zusätzlich senkt CBD nachweislich den Blutdruck 3)Jadoon KA, Ta und Sullivan. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. 2017, JCI Insight. Niedriger Blutdruck wiederum mindert die Chance auf Tachykardie enorm.

Am Ende tragen viele, kleine Faktoren dazu bei, dass Herzrasen erst gar nicht entsteht und / oder deren Auswirkungen gelindert werden. Im Falle einer akuten Behandlung kann CBD den Körper bei der Selbstheilung unterstützen.

CBD Nebenwirkungen

Hat CBD Nebenwirkungen?

CBD hat auch unerwünschte Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kann es zu

  • Durchfallerkrankungen
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • allergischen Reaktionen oder einem
  • trockenem Mund kommen.

Betroffene berichten manchmal auch von einer leichten Benommenheit. Viele dieser Nebenwirkungen werden aber tatsächlich auch eingesetzt, um andere Krankheiten zu behandeln. So nutzt man die Appetitlosigkeit, um Menschen beim Abnehmen zu unterstützen. Müdigkeit wiederum wirkt sich positiv auf ADHS Patienten aus. Es sei erwähnt, dass diese Nebenwirkungen nur selten vorkommen und eher bei zu hohen Dosierungen schlagend werden.

Diese Personen sollten CBD eher nicht verwenden!

Studien zu Kleinkindern fehlen zu diesem Zeitpunkt gänzlich. So muss es nicht unbedingt heißen, dass CBD schädigend auf diese Wirkt, aber solang dies nicht ausgeschlossen werden kann beziehungsweise die Dosierung nicht geklärt ist sollte Kleinkinder unter 2 Jahren kein CBD verabreicht werden. Aus demselben Grund bitten wir auch Schwangere und Stillende Mütter vor der Anwendung einen Arzt zu konsultieren.

Vorsicht ist außerdem geboten, wenn du bereits medikamentös behandelt wirst. Viele Medikamente enthalten das Enzym CYP2A4 und CYP2D6. Bei der Einnahme von (unter anderem) diesen Medikamenten und CBD könnten Wechselwirkungen entstehen. Das Medikament kann in diesem Fall nicht wie gewünscht vom Körper abgebaut werden.

Die Folge: Die Konzentration der Wirkstoffe ist zu hoch und sie vergiften den Körper. Hier ein kleiner Tipp: Wenn dein Arzt oder Apotheker bei einem Medikament vor dem Verzehr von Grapefruits warnt, dann lass auch die Finger von CBD. Beide wirken nämlich ähnlich. Im Zweifel frag besser nach und lasse dich Beraten.

Gute (oder je nachdem wie du das siehst: schlechte) Nachrichten sind, dass CBD deinen Geist nicht beeinflusst. Alltagssituationen sind also auch bei der Verwendung von CBD normal zu meistern. CBD macht nicht “high”, sondern fördert bei manchen Menschen sogar die Konzentration.

Der psychoaktive Stoff in der Hanfpflanze ist das Tetrahydrocannabinol (kurz: THC). Von diesem ist zwar in den meisten CBD Produkten eine kleine Menge vorhanden, jedoch befindet sich diese im vernachlässigbaren Bereich von 0,2%. Ein Wert, der auch nicht überschritten werden darf, wenn man ein CBD Produkt legal verkaufen möchte.

Die besten CBD Produkte im Vergleich

Und wenn wir schon dabei sind uns über die Produkte zu unterhalten, können wir auch gleich klären welches am Markt derzeit verfügbar sind. Allzeit-Klassiker und Lieblingsprodukt im Zusammenhang mit CBD ist das CBD Öl. Eine Vielzahl an mehr oder weniger vertrauenswürdigen Herstellern produzieren das Öl, füllen es in kleine Flaschen und bieten es in Online Shops oder dem stationären Handel an.

Die leichte Handhabung kombiniert mit der schnellen Wirkungszeit von ungefähr 10 Minuten, dürfte wohl zum Erfolg des Öles beigetragen haben. Möchtest du seriöse Händler und gute Produkte haben, dann sieh dir weiter unten unsere Empfehlungen an.

Manch Anwender ist jedoch vom Geschmack nicht begeistert oder sucht einfach nach anderen Lösungen. Zum Glück existiert davon eine Vielzahl. Die wichtigsten hier im Überblick:

Produkt Vorteil Nachteil Zeit bis zur Wirkung
Liquid Schnelle Wirkungszeit; Geschmacklich anpassbar E-Zigarette oder Vaper notwendig; nicht überall nutzbar Sekunden bis wenige Minuten
Salben / Creme Lokal anwendbar; nichts wird über den Mund aufgenommen Mehr für äußerliche Gebrechen gedacht ca. 20 Minuten
Lebensmittel Lecker; leicht in den Alltag zu integrieren; Lecker!!! Zeit bis zur Wirkung ist sehr lange; Dosierung ist nicht einfach 30 bis 60 Minuten
Kristalle Hochkonzentriert; handlich; ohne etwaige Schadstoffe Synergien mit anderen Inhaltsstoffen von Hanf gehen verloren 10 Minuten

Die richtige Dosierung

Wir haben ja gerade erklärt, dass du bei der Anwendung von CBD wenig falsch machen kannst.

Das gleiche gilt auch für die Dosierung. Eine Überdosierung ist selten. Trotzdem raten wir  davon ab eine ganze Flasche CBD-Öl auf einmal zu trinken.

Richte dich bei der Dosierung einfach nach der Empfehlung des Herstellers. Beachte deinen eigenen physischen Zustand und denk darüber hinaus nach was du genau für ein Ergebnis erwartest. Bist du gesund und wünschst dir eine kleinen Auszeit vom Alltagsstress, so solltest du eine kleine Dosierung nutzen. Solltest du nach Absprache mit deinem Arzt CBD verwenden, um Parkinson zu begegnen wird eine höhere Dosierung erforderlich sein.

CBD Nutzer

Was sagen andere Nutzer?

Wir haben im Netz nach Erfahrungsberichten gesucht und möchten dir hier einen kurzen Überblick über die beliebtesten Kommentare geben:

“Es war eigentlich ein Anfall von Jetlag von einer Reise nach Kalifornien, der mich dazu inspirierte CBD-Öl endlich auszuprobieren (ich gebe zu, dass eine Abneigung gegen Cannabis mich davon abhielt, es in den ersten Monaten auszuprobieren). In dem Wissen, dass das Öl auch Menschen mit Schlafproblemen geholfen hatte, drückte ich, gemäß der Anweisung einen vollen Tropfen des Öles auf meine Zunge und wartete.

Dreißig Minuten später war ich überrascht, wie subtil der Effekt war. Das Öl entspannte meinen Körper einfach, so leicht – mein Herz hörte auf, gegen meine Brust zu schlagen, meine Beine hörten auf, unter meinen Laken zu treten, mein Geist hörte auf zu rasen. Ich war mir nicht sicher, ob es das Öl oder die späte Stunde war, aber schließlich wich die körperliche Entspannung der geistigen Entspannung, und ich trieb in den Schlaf.”

 

“Ich verwende CBD-Tinkturen nun schon seit einiger Zeit und es hilft mir enorm. Es gibt ein paar gute Marken da draußen. Das beste an der Verwendung von CBD ist, dass es keine Nebenwirkungen hat.”

Du hast selbst Erfahrungen mit CBD gemacht? Teile dein Wissen mit Menschen auf der ganzen Welt. Wir freuen uns über deine Kommentare!

Zusammenfassend

Erfahrungen und Studien legen nahe, dass CBD gegen Herzrasen ein geeignetes Mittel sein kann. Gesicherte Ergebnisse werden wir wohl, aufgrund zunehmender Popularität, in den kommenden Jahren erwarten können. Bisher steht fest, dass viele Menschen von den positiven Effekten von CBD berichten.

Ob CBD Öl das richtige Mittel bei der Behandlung von Herzrasen ist, bleibt dir am Ende dir überlassen. Wenn du unsicher in Bezug auf etwaige Wechselwirkungen bist, frage deinen Arzt oder Apotheker um Rat.

Wie ist es dir mit CBD ergangen? Hat es gewirkt? Hinterlasse einen Kommentar!

Quellen   [ + ]

    Manuel Bayer

    Hey, ich bin Manuel Bayer. Ich bin leidenschaftlicher Hanf-Nutzer und befürworte dessen positive Eigenschaften. Und um diese dem Menschen schmackhaft zu machen, leistete ich mit meinem ersten Blog Aufklärungsarbeit. Heute habe ich mich auf Cannabidiol spezialisiert und beantworte alle Fragen rund ums Thema.